Rückblick 2008


Lange Nacht der Kirchen auch bei Franziskanerinnen Vöcklabruck

In acht Kirchen Vöcklabrucks wurde am Freitag, 30. Mai, die „Lange Nacht der Kirchen“ begangen, dabei auch in drei Kapellen der Franziskanerinnen (Mutterhauskapelle, Kapelle der Franziskusschulen und Kapelle des Alten- und Pflegeheims St. Klara) und mit sehr starkem Engagement der Ordensschwestern. Gerade das vielfältige Angebot in den franziskanischen Einrichtungen übte eine sehr starke Anziehungskraft auf die Kirchenbesucher aus und wurde sehr gut angenommen. So befanden sich im Mutterhaus immer an die 30 Kirchenbesucher und in St. Klara und in den Franziskusschulen zwischen 30 und 50.
In der Kapelle des Mutterhauses präsentierte sich „Die stille Kirche“ von 20 Uhr bis Mitternacht. In der nur von Kerzenschein erleuchteten Kapelle wurde Stille angeboten und auch sehr gerne angenommen, aus der die Besucher neue Kraft schöpfen konnten. Zu jeder vollen Stunde wurde durch meditative Texte im Geist des hl. Franziskus und der hl. Klara in die Stille durch Sr. Angelika Garstenauer und Sr. Susanne Reisinger eingeführt.

Lange Nacht der Kirchen

In der Kapelle der Franziskusschulen stand „Die bewegte – bewegende Kirche“ ebenfalls bis Mitternacht am Programm. Nicht nur die Orgel, sondern auch Lehrerinnen und Schülerinnen des ORG zeigten ihre vielfältigen Talente im musischen und sprachlich-kreativen Bereich. Tone of spirit – Didgeridoo und Trommel waren ebenfalls Inhalt des Abends, dazu wurden Gebetstexte christlicher Mystiker gelesen. Bei „Seht nach, was ihr habt“ brachte Sr. Katharina Franz das Evangelium von der Brotvermehrung im „Bibel-teilen“ neu als Wegweiser für das eigene Leben gestalterisch ins Bild.


In der Kapelle des Alten- und Pflegeheims St. Klara präsentierte sich „Die vielfältige Kirche“. Getreu diesem Motto wurde ein mannigfaltiger Besinnungsabend gestaltet. Mit „Vielsaitig beginnen“ wurde zu ruhiger Zithermusik aus den Briefen und Aufzeichnungen von Franz Jägerstätter vorgelesen (von Karin Ehwallner und Gruppe Saitenklang), Sr. Klara Diermaier und Sr. Antonia Rachbauer gestalteten eine Gebetsstunde mit Texten der hl. Klara und meditativen Gesängen, Kreistänze als Möglichkeit sich selbst, den Mitmenschen und Gott zu begegnen wurden von Sr. Hiltrud Bittermann angeboten.


Die Gesamtkoordination bei den Franziskanerinnen lag in den Händen von Sr. Teresa Hametner. Es wurden überall der Reichtum und die Vielfalt der Kirche und auch des franziskanischen Geistes spürbar, sodass die zahlreichen Besucher einen bereichernden sakralen Abend erleben konnten.

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