Rückblick 2009

Straßenfest zum Gedenken an Sebastian Schwarz

Eine nette Idee des Miteinanders zwischen Orden und Stadtverwaltung entwickelten Generaloberin Sr. Kunigunde Dr. Fürst und der Bürgermeister der Stadt Vöcklabruck, Mag. Herbert Brunsteiner, bei einem gemütlichen Plauscherl in einem Wirtshaus. Ein Fest in der Sebastian Schwarz-Straße zu Ehren des 200. Geburtstages von Sebastian Schwarz, den Gründer des Ordens der Franziskanerinnen, sollte die Bewohner von Vöcklabruck an den Namensgeber ihrer Straße erinnern. Neben den Stadtvätern, Politikern, Schwestern der Franziskanerinnen, Stadtpfarrer Dr. Franz Leitner und zahlreichen anderen Gästen wurden auch die Bewohner dieser Straße am 15. Mai zum Fest geladen. Für einige Vöcklabrucker bot diese Veranstaltung sicherlich völlig neue Informationen über einen Mann, der in seinem lebenslangen Engagement eine so große, nachhaltige Bedeutung für die Stadt errang.
Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner betonte die Bedeutung von Sebastian Schwarz in der Kinder- und Jugendarbeit. So ließ der Ordensgründer eine für Eltern kostenlose Bewahranstalt für Kinder zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr errichten. Auch wenn die Verbindung von Sebastian Schwarz zum Magistrat der Stadt nicht immer nur in friedlicher Harmonie verlief, besonders was die Verwendung der Spendengelder betraf.
Brunsteiner bedankte sich auch für die großartige Arbeit, die von den Franziskanerinnen unter anderem im Bereich der Altenbetreuung und Jugendarbeit geleistet wird. Auch in diesem Bereich hat der Ausspruch von Sebastian Schwarz „Gutes tut man niemals zuviel“, der auf einem großen Transparent die Taten des Ordensgründers in einem Satz komprimierte, nichts an Aktualität eingebüßt.
Nachdem Sr. Teresa und Stadtpfarrer Dr. Leitner die Gäste des Festes noch über die Bedeutung und den Lebensweg von Sebastian Schwarz informierten, wurde der informative Teil des Festes vom kulinarischen abgelöst, begleitet von der Stadtmusikkapelle Vöcklabruck.



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