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APH St. Elisabeth Rainbach
150-Jahr-Jubiläum mit Tag der offenen Tür

Großer Festtag am Freitag, 21. September, im Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth der Franziskanerinnen in Rainbach. Gefeiert wurde das 150-Jahr-Jubiläum des Alten- und Pflegeheims im Ort zusammen mit einem Tag der offenen Tür. DGKS Renate Kaineder, Pflegedienstleitung, und stv. Heimleiter Markus Nußbaumer MA konnten sehr viele Besucher und Ehrengäste begrüßen, unter ihnen Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer, die Geschäftsführung Alten- und Pflegeheime Sr. Elsbeth Berghammer und Dr. Günter Jakobi, Pfarrer Anton Stellnberger, Bezirkshauptmann HR Mag. Alois Hochedlinger, Bgm. Fritz Stockinger und den derzeit väterkarenzierten Heimleiter Alois Bräuer.

Generaloberin Sr. Angelika gab einen weit gespannten und interessanten Rückblick vom Beginn dieser Einrichtung für Ältere von 1862 bis heute. 1862 wurde von drei jungen Frauen aus Rainbach, die sich zur klösterlichen Gemeinschaft „Töchter der christlichen Nächstenliebe“ zusammengeschlossen haben, begonnen in ihrem Haus ausgediente Mägde und Knechte aufzunehmen und zu betreuen. Um für diese gut sorgen zu können, begannen die drei Frauen wieder ihren erlernten Beruf als Bäckerinnen aufzunehmen. Ihr Geschäft florierte, sodass sie bald auch eine Landwirtschaft dazu erwerben konnten zur Versorgung ihrer Bewohner. 1925 schloss sich diese kleine Gemeinschaft dann den Vöcklabrucker Schulschwestern (heute Franziskanerinnen von Vöcklabruck) an. Diese führten das Haus weiter für behinderte, kranke, alte und vor allem sozial schwache Menschen. 1995 erfolgte dann der Bau des neuen Heims. Viele Verdienste haben sich in all diesen Jahren die im Haus Tätigen, vor allem auch die Franziskanerinnen, erworben. Sie haben sich oft unter größten Entbehrungen ihrer BewohnerInnen angenommen, viele Jahrzehnte war Sr. Ansgar Putschögl als Hausoberin tätig, 1986 abgelöst von Sr. Sebalda Schopf. Sr. Angelika dankte allen Beschäftigten dafür, „dass sie mit Herz, Sinn und Gemüt für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind.“ Ein besonderer Dank der Generaloberin ging an die vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Ortes, die sich seit vielen Jahren vorbildhaft um die BewohnerInnen annehmen. „Heute“, so Sr. Angelika, „ist St. Elisabeth ein topmodernes Haus mit sehr hoher Qualität.“

Am Ende des Festakts stellten sich die Ortsbäuerinnen mit einem Scheck von 200 Euro, die Ortsbauernschaft mit einem Scheck von 300 Euro und Bürgermeister Stockinger mit einem zu 1000 Euro ein für ein angeschafftes Flächenlasergerät zur Wundbehandlung der BewohnerInnen.

Das reichhaltige Rahmenprogramm bot viele Höhepunkte. Neben Hausführungen gab es eine hochinteressante Fotoausstellung über die Geschichte des Hauses, einen Gesundheitscheck, eine Kinderspielgruppe, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm und ein Gewinnspiel für den Flächenlaser. Stärkung mit Köstlichkeiten aus der Hausküche gab es in der Cafeteria.

Eines wurde an diesem Jubiläumstag besonders deutlich: die große Verbundenheit der Rainbacher Bevölkerung mit St. Elisabeth und den Franziskanerinnen. Noch heute wird das Alten- und Pflegeheim in der Bevölkerung liebevoll „Kloster“ genannt.

Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer
v.l.: Sr. Angelika, Sr. Elsbeth, Dr. Jakobi,
HR Hochedlinger, Bgm. Stockinger, Pfarrer Stellnberger



stv. Heimleiter Nußbaumer,
Pflegedienstleitung Kaineder
Scheckübergabe für Flächenlaser
v.l.: Bgm. Stockinger, Ortsbäuerinnen-Vertreterin,
stv. Heimleiter Nußbaumer,
Pflegedienstleitung Kaineder,
Ortsbauernschafts-Vertreter




Gewinnspiel für Flächenlaser
Sr. Barnaba, die von 1954 bis 1963 als Köchin
in Rainbach war, bei der Fotoausstellung,
wo sie sich auf einem der Fotos wiederfand.


Kinder-Tattoo
Der kleine Tobias in besten Händen
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