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Treffen der Weggemeinschaft TAU am 16. März 2013

Am 16. März fand ein gemeinsames Treffen der Franziskanerinnnen und der Weggemeinschaft TAU im Mutterhaus statt, an der ca. 70 Personen, großteils Schwestern, teilnahmen. Zuerst gab es von Mag. Annemarie Hofer, der Leiterin der Weggemeinschaft, einige Informationen.
Den Hauptpunkt des Nachmittages bildete das Referat von Bischofsvikar Dr. Johann Hintermeier, der uns humorvoll die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils erläuterte.
Schon früh kamen Christen zusammen nach jüdischem Vorbild, um auf bestehende Fragen Antworten zu geben und richtungsweisend zu sein für das Christentum. Immer wieder gab es wegweisende Konzilien, so vor 400 Jahren das Konzil von Trient oder im 19. Jahrhundert das 1. Vatikanische Konzil. Papst Johannes XXIII. wollte mit dem Herzen zu den Menschen kommen, in Güte, Weite und Toleranz den Glauben zu leben und zu verkünden. Er wollte durch das Zweite Vatikanische Konzil mit dem Ziel der Konzentration auf die Mitte des Glaubens der Welt die Angst nehmen und einen barmherzigen Gott in die Welt bringen. Mit dem, was wir tun und feiern, sind wir Weltkirche. So wird die dreifache Gegenwart Gottes in der Welt betont: in der Versammlung, im Wort und in der dinghaften Gegenwart Gottes.
So will das Konzil einerseits eine Besinnung auf Grundlage und Sendung der Kirche veranlassen, andererseits anregen, die persönlichen Grundlagen, Glaube und Berufung zu überdenken, was besonders 2013 im heurigen Jahr des Glaubens seinen Ausdruck findet. Im Leben der Gläubigen sollte Ausdruck und Offenbarung Christi zu finden sein. Konzilien dienen daher als Weg der Glaubenssuche und Orientierung.
In der anschließenden Diskussion wurden offene Fragen behandelt. Eine gemeinsame Vesper und eine gemütliche Jause ließen diesen gehaltvollen Nachmittag ausklingen.


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