Berufung


Lebensbilder


Warum ich Ordensfrau bin


Sr. Alberta KopfEin gesunder junger Mensch hat Sehnsucht nach Freundschaft, Liebe, Treue …
Auf der Suche nach einem Partner, der diese Sehnsucht nicht enttäuschen wird, kann Gott in die Stille eines Herzens sein „Komm und folge mir nach!“ sprechen.
Ich brauche nur hellhörig sein und voll Vertrauen mutig gehorchen.
Das dankbar gelebte „Mir geschehe nach deinem Wort“ ist nicht immer leicht, aber es erfüllt jeden Tag neu.
So wird es meine Sehnsucht bleiben: In froher Dienstbereitschaft den Weg der geistlichen Berufung, dieses große Geschenk Gottes, geborgen in seiner Liebe und Treue, einst dankbar in seine Hand zurückzulegen.
„Gott hat der Wege viele zu jedem seiner Ziele“ so wie einst auch heute. Es liegt am Menschen, den Sinn seines Lebens in einer geglückten Berufung zu suchen und zu finden. Gott ändert sich nicht.

Sr. Alberta Kopf, Rainbach

 

Sr. Valeria HartmairGeprägt durch meine Familie (ich komme aus Südtirol und habe vier Geschwister), durch die Pfarrgemeinde Lenzing, die mir als Jungscharführerin, neben anderen Kursen auch Exerzitien ermöglichte, die eine Tiefenwirkung hatten und schließlich durch die Begegnung mit den Franziskanerinnen (damals Schulschwestern) im Krankenhaus Vöcklabruck und in Linz/Brucknerstraße, war für mich der Weg, den ich zu gehen hatte, vorgezeichnet. Hilfreich waren dabei für mich Kontakte mit Menschen, die zu ihrer Berufung standen.
Mit 18 Jahren bat ich um die Aufnahme bei den Franziskanerinnen in Vöcklabruck. Als ich der damaligen Generaloberin mitteilte, dass ich keine Mitgift vorzuweisen hätte, sagte sie schlicht und einfach: „Werden Sie eine gute Schwester“. Für das Verb „werden“ und damit für den Prozess, den ich mir zugestehen durfte, bin ich ihr heute - nach mehr als fünfzig Jahren - noch dankbar. Ich habe in diesem Prozess gespürt, dass Gott mich den Weg führt, den ER mit mir gehen will.

Sr. Valeria Hartmair, Vöcklabruck

 

Sr. Martina LitzlbauerWarum bin ich Ordensfrau geworden? - „Weil mich Jesus in seine Nachfolge gerufen hat“ – das habe ich vor ca. 40 Jahren als Begründung für meinen Eintritt in unsere Gemeinschaft geschrieben – heute kann ich rückschauend staunend sagen: Seine Treue ist unwandelbar, seine Geduld mit mir ebenfalls. Dieser Ruf in eine konkrete Gemeinschaft, in einer – durch Jahrhunderte bewährten Lebensform – ergeht täglich neu. Und täglich ist mein Ja gefordert und bei allem Versagen ein Neubeginn möglich.
Allen, die mich dabei begleitet haben und mit denen ich weiterhin gehen darf, bin ich dankbar.

Sr. Martina Litzlbauer, Timelkam

 

Sr. Teresa HametnerIch fühle mich von Gott geliebt und ganz angenommen.
Ein wichtiger Grund für meinen Ordenseintritt war das Bedürfnis, die Liebe, die ich von Gott empfangen habe (und täglich neu empfange) an möglichst viele Menschen weiter zu geben. Durch das Beispiel einiger OrdenschristInnen angeregt, erkannte ich, dass dies in einem Orden möglich ist.
Und so habe ich den Sprung gewagt - und es nicht bereut.

Sr. Teresa Hametner, Vöcklabruck

 
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