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offen.engagiert - mit Christus an der Seite der Menschen

Vertrauen - eine Kraft, die trägt

Im Mai genießen wir Wärme, Sonne und die Natur, die in voller Blüte steht. Gleichzeitig ist unsere Welt von großer Unsicherheit geprägt: Kriege, gesellschaftliche Umbrüche, eine Zukunft, die sich schwer greifen lässt.

Wir haben die aktuelle Situation zum Anlass genommen, innezuhalten und zu fragen: Was hält uns eigentlich? Was gibt uns Orientierung und Mut? Unsere Antwort: Vertrauen. Das heißt nicht, naiv wegzusehen. Es ist eine Haltung, die wir bewusst wählen können – gegenüber anderen Menschen, gegenüber dem Leben und gegenüber Gott. Gerade wenn Sicherheiten brüchig werden, spüren wir, wie unverzichtbar dieses Vertrauen ist.

In unserem druckfrischen FranziskanerinnenMagazin beleuchten wir dieses Thema aus vielen Perspektiven. Ich lade Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns einzutauchen – denn Vertrauen ist eine Kraft, die trägt.

Sr. Angelika Garstenauer
Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck
Martin Dürnberger (c) Luigi Caputo

„Egal, um welches Problem es sich handelt – Vertrauen ist das Werkzeug, ohne das es nicht geht",


schreibt der Theologe Univ.-Prof. Dr. Martin Dürnberger in seinem Beitrag. Doch der gesellschaftliche Rohstoff Vertrauen sei knapp geworden: Fragmentierung, soziale Medien und ökonomische Ungleichheit lassen Misstrauen wachsen. Welche Rolle spielen Smartphones und Social Media in diesem Zusammenhang? Und kann Glaube den „Grundwasserspiegel des Vertrauens" heben? Dürnberger zeigt, warum Zuversicht und Vertrauen ebenso viral sein können wie Misstrauen – und warum Kirchen und Orden bis heute Orte sein können, an denen „Vertrauens-Infektionen möglich sind und täglich geschehen".

Die Finanzwelt...

... gilt als rational. Zahlen sind eine harte Währung, Verträge und Kontrollmechanismen sollen Sicherheit und Ordnung schaffen und Risiken minimieren. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Ohne Vertrauen funktioniert weder ein Finanzsystem noch die Gesellschaft an sich. Jan Kubben, seit Herbst 2025 Wirtschaftsleiter bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck, erläutert, warum Vertrauen eine tragende Säule wirtschaftlichen und sozialen Handelns ist.
Jan Kubben Foto (c) Sametinger
Markus Ebner (c)Ebner-Team

In der Führung...

... gelten Vertrauen und Kontrolle oft als Gegensätze. Doch was, wenn es weniger um Entweder-oder geht als um Haltung, Verantwortung und Beziehungsgestaltung? Warum Kontrolle nur dann sinnvoll ist, wenn sie nicht aus Misstrauen entsteht, wie psychologische Sicherheit Vertrauen messbar macht, und weshalb Führung ohne Selbstreflexion schnell in einen Teufelskreis gerät, erklärt der Wirtschafts- und Organisationspsychologe Markus Ebner.

ZUKUNFTS.RÄUME: Inklusion radikal neu denken

Inklusion? Klingt gut – reicht aber oft nicht. Denn wer definiert eigentlich, wer „dazugehört“?
Die Journalistin und Autorin Hannah Wahl stellt in ihrem Ansatz der Radikalen Inklusion genau diese Frage – und fordert einen echten Perspektivenwechsel: weg von Anpassung, hin zu echter Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.
Ein Zugang, der irritiert, herausfordert und neue Denkräume öffnet.

Dienstag, 12. Mai, 18.30 Uhr


Moderation Sr. Teresa Hametner
Anmeldung erwünscht: frei.raum@franziskanerinnen.at
Kosten: EUR 15,00

Der Vortrag wird in einfacher Sprache abgehalten.
Hannah Wahl, Journalistin,Historikerin und kritische Beobachterin (c) Pascal Pazanda
Mehr Info zu allen Veranstaltungen des Frei.Raums und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier:

Allein das Vertrauen auf den Herrn ist uns Stütze und Halt."

Sr. Franziska Wimmer
Sr. Franziska Wimmer
Das obige Zitat unserer Ordensmitgründerin Sr. Franziska Wimmer haben wir uns für dieses Jahr als Leitsatz genommen. Was bedeutet „Vertrauen“ für die Schwestern heute? Lesen Sie dazu folgende Beiträge:

Sr. Agnes Mareczek – eine unserer Mitschwestern in Deutschland – schildert, wie Vertrauen ihr Leben geprägt hat. Sie wurde 1944 in Polen geboren und wuchs nach der Flucht in der DDR auf. Mit 16 Jahren trat sie in die Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von Vöcklabruck ein – in einer Zeit politischer Repression und persönlicher Verluste.

Welche Rolle „Vertrauen“ für sie persönlich spielt, erzählen auch Sr. Gloria Stephen – die Nigerianerin hat im vergangenen Herbst ihre ersten zeitlichen Gelübde abgelegt – und Sr. Maria Assunta Paul von den Bautzener Klarissen, die seit Herbst bei uns im Mutterhaus lebt.

Sr. Julia Gold berichtet von ihrer Entscheidung, in die Gemeinschaft einzutreten, und welche Rolle Vertrauen dabei spielte.

Welche Rolle das Vertrauen in ihrem Leben spielt, erzählen zahlreiche Schwestern in kurzen Zitaten.

Franziskus-Impulse


Im heurigen Jahr jährt sich der Todestag des hl. Franz von Assisi zum 800. Mal. Dies hat Sr. Teresa Hametner zum Anlass genommen, in monatlichen Impulsen auf verschiedene Aspekte seines Seins und Wirkens einzugehen - am 3. jedes Monats neu!
Franziskus Jubiläum 2026

Gottesdienste und Gebetszeiten

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Fax: 07672 72667-150
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