Sr. M. Hildegardis – Helga Zahrer

Wir bitten um das Gebet für unsere Mitschwester

 

Sr. M. Hildegardis – Helga Zahrer

Franziskanerin von Vöcklabruck

 

Sr. Hildegardis wurde am 4. Dezember 1939 in Ried im Innkreis geboren und am 21. August 2025 um 19.50 Uhr in Vöcklabruck/St. Klara im 65. Professjahr vom Herrn heimgeholt.

 

Helga wurde als Ältere von zwei Kindern in eine Lehrer-Familie geboren und sieben Jahre lang von ihren Eltern in der zweiklassigen Volksschule in Arnberg am Kobernaußerwald (Pfarre Mettmach) unterrichtet. Danach besuchte sie die 3. und 4. Klasse Hauptschule bei den damaligen Schulschwestern in Ried i. I. und lebte dort im Internat – eine Zeit, die sie in ihrer persönlichen Entwicklung und in ihrem Glauben besonders prägte. Nicht nur in der Berufswahl, sondern auch in Pflichtbewusstsein und Glaubensstärke waren ihr neben den Eltern die Schwestern ein wichtiges Vorbild. Die Ausbildung zur Lehrerin absolvierte Helga an der Lehrerinnenbildungsanstalt der Schulschwestern in Vöcklabruck und trat ein Jahr vor der Matura in unsere Gemeinschaft ein.

 

Nach ihrer Profess im August 1961 arbeitete Sr. Hildegardis 25 Jahre lang als Volksschullehrerin in Frankenburg, danach 13 Jahre in der Volksschule Puchheim. Mit großer Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt, mit Fleiß und Geschick unterrichtete sie ihre Schüler:innen und war außerhalb der Schule stets zur Mithilfe bei den Arbeiten im Haushalt bereit.

 

Nach ihrer Pensionierung ließ sich Sr. Hildegardis neu in Dienst nehmen. 1999 tat sich im Mutterhaus ein neues Betätigungsfeld in der Hostienbäckerei auf, wo sie mit Ehrfurcht und Freude bei der Herstellung der Hostien mithalf und vielen Erstkommunionkindern, die zu Besuch kamen, den Entstehungsprozess und die Bedeutung der Hostien erklärte. Ihr Organisationstalent und die richtigen Worte machten diese Besuche für die Kinder und ihre Begleiter:innen zum Erlebnis. Außerdem hatte sie einen guten Blick für anfallende Arbeiten, half im Bügelzimmer genauso mit wie beim Geschirrspülen und unterstützte Hortkinder beim Lesen. Außerdem war sie ihrem Bruder, der seit seiner Geburt beeinträchtigt war, bis zu dessen Tod in liebevoller Sorge verbunden. Bei all dem ging sie immer wieder auch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

 

Kraft und Freude schöpfte sie besonders aus dem Gebet und aus umsichtig gestalteter Liturgie, die ihr ein besonderes Anliegen war. Das Schwinden ihrer Kräfte und verschiedene Krankheiten prägten die letzten Lebensjahre, die Sr. Hildegardis im FraDomo/St. Klara verbrachte. Möge Gott sie jetzt ausruhen lassen in seiner Nähe.

 

DER HERR SCHENKE DIR DEN FRIEDEN!

 

BEERDIGUNG am Donnerstag, 28. August 2025 in Vöcklabruck

 

10.00 Uhr   Aussegnung in der Aufbahrungshalle und Bestattung in Maria Schöndorf

anschließend Auferstehungsgottesdienst in der Kapelle des Mutterhauses

 

TOTENWACHE am Mittwoch, 27. August 2025 um 16.00 Uhr

in der Kapelle des FraDomo Vöcklabruck/St. Klara

 

Die Franziskanerinnen

von Vöcklabruck

                                    Die Angehörigen