offen.engagiert - mit Christus an der Seite der Menschen

Unser Orden in Kasachstan

Ort der Hoffnung

… sagte Kardinal König zu unserem Einsatz in diesem zentralasiatischen Land.
Über 120 verschiedene Nationen und religiöse Gemeinschaften leben in diesem riesigen Land, das geprägt ist von wirtschaftlichem Aufschwung und ehrgeizigen Bauprojekten in den Städten einerseits und von mangelnder Infrastruktur, niedrigen Gehältern und schwierigen Lebensbedingungen am Land andererseits. Die Zeit des Kommunismus, der Zerfall der Sowjetunion, der ersatzlose Wegfall der kommunistischen Ideologie und die Öffnung für den westlichen Einfluss prägen das geistige Klima in Kasachstan nachhaltig.

Schulkomplex St. Lorenz

Von 1995-1997 waren zwei Schwestern in Tonkoschurowka, um den kranken und alten Menschen zu helfen. In dieser Zeit ist unter Leitung von Herrn Msgr. Lorenz Gawol und mit der Unterstützung durch Sr. Kunigunde Dr. Fürst die Schule St. Lorenz entstanden und am 1. September 1996 eröffnet worden.

Der Schulkomplex besteht heute aus Kindergarten, Gymnasium (= Volksschule und Mittelschule) und Internat.

Im Schuljahr 2014/15 besuchen 265 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Nationalitäten und Religionen (katholisch, evangelisch, russisch-orthodox, islamisch, orB) den Schulkomplex, 69 davon leben während der Woche im Internat.

Generaldirektor und Nachfolger von Msgr. Lorenz Gawol aus Berlin ist Pater Janusch Wollnie von der Ordensgemeinschaft der Servi Jesu et Mariae (SJM); dieser Orden ist auch Schulerhalter.

Aufbruch in den Osten

Unter diesem Motto haben erstmals 1995 und in einer zweiten Etappe 2002 drei Franziskanerinnen einen Einsatz im nordkasachischen Steppengebiet im Kreis Jawlenka begonnen. Sie lebten im Dorf Tonkoschurowka, das gekennzeichnet ist von Ruinen (Häuserresten weggezogener ehemaliger deutscher Bewohner) und minimaler Infrastruktur.

Im Herbst 2016 zogen die Schwestern in das 30 km entfernte Korneewka. Dort unterrichten sie im Mittelschulkomplex St. Lorenz als Lehrerinnen für Deutsch. Zudem versuchen sie im Alltag an der Seite der Menschen zu sein.
241 Kinder und Jugendliche besuchen Kindergarten und Schule.

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Armenambulanz Mutter Elmara

Da es in Kasachstan keine Krankenversicherung gibt, führen gesundheitliche Probleme oft zu großen finanziellen Schwierigkeiten.
Mit den Mitteln aus der Mutter-Elmara-Ambulanz unterstützen wir Krankentransporte, Aufenthalt und Behandlung im Krankenhaus von Menschen mit geringem Einkommen.

Sie können helfen

Spendenkonto: Verein AUFBRUCH-FRANZiskanerinnen von Vöcklabruck

VKB Vöcklabruck
IBAN AT83 1860 0000 1603 2468
BIC VKBLAT2L

HYPO Oberösterreich
IBAN AT89 5400 0000 0070 4833
BIC OBLAAT2L

Ihre Spende an den Verein AUFBRUCH-FRANZiskanerinnen von Vöcklabruck ist steuerlich absetzbar. Mehr dazu …

Rundbriefe aus Kasachstan