offen.engagiert - mit Christus an der Seite der Menschen

Unser Orden in Kasachstan

Ort der Hoffnung

… sagte Kardinal König zu unserem Einsatz in diesem zentralasiatischen Land.
Über 130 verschiedene Nationen und Menschen mit vielen unterschiedlichen Religionsbekenntnissen leben in diesem riesigen Land, das geprägt ist von wirtschaftlichem Aufschwung und ehrgeizigen Bauprojekten in den Städten einerseits und von mangelnder Infrastruktur, niedrigen Gehältern und schwierigen Lebensbedingungen am Land andererseits. Die Zeit des Kommunismus, der Zerfall der Sowjetunion, der ersatzlose Wegfall der kommunistischen Ideologie und die Öffnung für den westlichen Einfluss prägen das geistige Klima in Kasachstan nachhaltig.

Schulkomplex St. Lorenz

Von 1995-1997 waren zwei Schwestern in Tonkoschurowka, um den kranken und alten Menschen zu helfen. In dieser Zeit wurde unter Leitung von Herrn Msgr. Lorenz Gawol und mit Unterstützung durch Sr. Kunigunde Dr. Fürst die Schule St. Lorenz in Korneewka gegründet und am 1. September 1996 eröffnet, nachdem am 13. Mai 1996 die staatliche Genehmigung für die Schulgründung erteilt worden war.

Der Schulkomplex besteht heute aus Kindergarten, Gymnasium (= Volksschule und Mittelschule) und Internat, sowie einer Privatschule für Zusatzausbildung in Ethik, Fremdsprachen, kreativen Fächern und Sport.

Im Schuljahr 2020/2021 besuchen 279 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Nationalitäten und Religionen (katholisch, evangelisch, russisch-orthodox, islamisch, orB) den Schulkomplex (82 davon den Kindergarten), 50 davon leben während der Woche im Internat.

Generaldirektor und Nachfolger von Msgr. Lorenz Gawol aus Berlin ist Pater Leopold Kropfreiter von der Ordensgemeinschaft der Servi Jesu et Mariae (SJM); dieser Orden ist auch Schulerhalter.

 

Aktuelle Informationen zum Leben in der Schule finden Sie hier.

Aufbruch in den Osten

Unter diesem Motto begannen erstmals 1995 und in einer zweiten Etappe 2002 drei Franziskanerinnen einen Einsatz im nordkasachischen Steppengebiet im Kreis Jawlenka. Sie lebten im Dorf Tonkoschurowka, das jetzt gekennzeichnet ist von Ruinen (Häuserresten weggezogener ehemaliger deutscher BewohnerInnen) und minimaler Infrastruktur.

Im Herbst 2016 zogen die Schwestern in das 30 km entfernte Korneewka, wo sie in der Schule St. Lorenz und im Gymnasium als Lehrerinnen für Deutsch unterrichten. Zudem versuchen sie im Alltag an der Seite der Menschen zu sein.

 

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Armenambulanz Mutter Elmara

Da es in Kasachstan nicht für alle eine Krankenversicherung gibt, führen gesundheitliche Probleme oft zu großen finanziellen Schwierigkeiten.
Mit den Mitteln aus der Mutter-Elmara-Ambulanz unterstützen wir Krankentransporte, Untersuchungen und medikamentöse Behandlungen von Menschen mit geringem Einkommen.

Sie können helfen

Spendenkonto: Verein AUFBRUCH-FRANZiskanerinnen von Vöcklabruck

VKB Vöcklabruck
IBAN AT83 1860 0000 1603 2468
BIC VKBLAT2L

HYPO Oberösterreich
IBAN AT89 5400 0000 0070 4833
BIC OBLAAT2L

Ihre Spende an den Verein AUFBRUCH-FRANZiskanerinnen von Vöcklabruck ist steuerlich absetzbar. Mehr dazu …

Rundbriefe aus Kasachstan