Kreativität, die Gutes bewirkt
Herzensprojekt „Kreativität trifft Nächstenliebe“
Mit den eigenen Händen etwas schaffen – und damit anderen helfen: Genau das steht im Zentrum des Projekts „Kreativität trifft Nächstenliebe“.
Roswitha Siglhuber-Grösslinger, Fach-Sozialbetreuerin für Altenarbeit im FraDomo Maria Schmolln, fertigt in ihrer Freizeit mit viel Hingabe Holzkunstwerke und Dekostücke aus nachhaltigen Materialien. Bis zu 200 Stück entstehen jedes Jahr in ihrer Werkstätte. Verkauft werden sie bei Märkten – etwa zu Ostern oder im Advent. Der gesamte Erlös kommt Menschen zugute, die Unterstützung brauchen.
Kreativität mit Wirkung
Was als persönliche Initiative begann, hat sich über die Jahre zu einem Projekt mit spürbarer Wirkung entwickelt. Mit den Einnahmen werden gezielt Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Personen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt – direkt, unbürokratisch und im regionalen Umfeld.
Die Liste der unterstützten Projekte und Menschen ist lang. Besonders eindrucksvoll: Beim letzten Verkauf konnte ein Betrag von 6.000 Euro übergeben werden.
Engagement, das verbindet
Inzwischen wirkt das Projekt weit über die Einzelinitiative hinaus. Auch andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen sich mit eigenen Werkstücken und Ideen. So entsteht Gemeinschaft – getragen von der gemeinsamen Überzeugung, dass jeder Beitrag zählt.
Das Projekt zeigt, wie aus einer persönlichen Motivation eine Bewegung entstehen kann, die andere mitnimmt und inspiriert.
Franziskanische Haltung konkret
„Kreativität trifft Nächstenliebe“ steht für einen achtsamen Umgang mit Ressourcen, für soziale Verantwortung und für gelebte Solidarität. Verwendet werden bewusst nachhaltige Materialien, oft Altholz. Gleichzeitig richtet sich die Hilfe gezielt an jene, die Unterstützung benötigen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Produkt, sondern die Haltung dahinter: etwas weiterzugeben und für andere da zu sein.
Ein Projekt mit Herz
Seit mehr als 15 Jahren engagiert sich Roswitha Siglhuber-Grösslinger mit großer Beständigkeit und viel persönlichem Einsatz für dieses Projekt. Was sie antreibt, beschreibt sie selbst so: „Es ist mir ein Anliegen, Familien mit besonderen Bedürfnissen zu unterstützen und etwas zurückzugeben – aus Dankbarkeit für das eigene Leben.“
3. Platz an Roswitha Siglhuber-Grösslinger, FSBA im FraDomo Maria Schmolln, für ihr Herzensprojekt: Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer und Alois Gerner, Hausleiter im FraDomo Maria Schmolln, gratulieren herzlich.
Foto (c) Magdalena Wilhelm








