„Wir sind froh, hier leben zu können!“

Sr. Luzia und Sr. Agnes in Königsbrück gut integriert

Anfang Oktober 2019 übersiedelten Sr. Luzia und Sr. Agnes vom Badeort Zinnowitz auf der Ostseeinsel Usedom in das mehr als vier Autostunden entfernte sächsische Städtchen Königsbrück nördlich von Dresden, wo sie das leerstehende Pfarrhaus bezogen. Der Pfarrer, der bereits in Ruhestand war, war in ein Altenheim gegangen. Mit Hilfe von FreundInnen und freiwilligen HelferInnen schafften die beiden Schwestern Möbel heran und renovierten das Pfarrhaus – schon Anfang November konnten sie den ersten Stock beziehen. „Bei allen Anlässen wurden wir mit schönen Begegnungen beschenkt, die uns das Ankommen, das Wurzelschlagen leicht machten“, berichteten die Schwestern bereits im Dezember. Mittlerweile singen sie im Chor mit und engagieren sich im pastoralen Dienst – so haben sie zum Beispiel zur Fastenzeit einen Einkehrtag inklusive Impulsvortrag zum Thema „Das ist Fasten wie ich es liebe“ gestaltet und bringen sich beim monatlichen Kindervormittag im Pfarrheim ein. Sie leisten auch Sakristeidienst und kümmern sich um den Blumenschmuck in der Kirche. Daneben betätigen sie sich als Hobbygärtnerinnen: Während der Coronakrise haben sie einen Nutz- und Blumengarten angelegt. Im renovierten Pfarrhaus steht auch eine Wohnung für BesucherInnen zur Verfügung, die bereits mehrfach genutzt wurde – unter anderem von Sr. Angelika und Sr. Johanna, die den beiden Anfang Februar einen Besuch abstatteten. Fazit der beiden Schwestern in Königsbrück: „Wir sind froh, hier leben zu können!“

In Königsbrück: Sr. Agnes, Sr. Angelika, Sr. Luzia

Sr. Angelika (Mitte) zu Besuch bei Sr. Agnes (li) und Sr. Luzia in Königsbrück

Foto (c) Sr. Johanna

Haus und Garten in Königsbrück.

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