• Jan Kubben Foto (c) Sametinger

    Jan Kubben: „Vertrauen ist die Basis jeder Zusammenarbeit“

    Die Finanzwelt gilt als rational. Zahlen sind eine harte Währung, Verträge und Kontrollmechanismen sollen Sicherheit und Ordnung schaffen und Risiken minimieren. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Ohne Vertrauen funktioniert weder ein Finanzsystem noch die Gesellschaft an sich. Jan Kubben, seit Herbst 2025 Wirtschaftsleiter bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck, erläutert im Gespräch mit dem FranziskanerinnenMagazin, warum Vertrauen eine tragende Säule wirtschaftlichen und sozialen Handelns ist.

  • Markus Ebner (c)Ebner-Team

    Markus Ebner: „Kontrolle aus Misstrauen zerstört Vertrauen – Kontrolle aus Aufmerksamkeit kann es stärken.“

    Vertrauen und Kontrolle gelten in der Führung oft als Gegensätze. Doch was, wenn es weniger um Entweder-oder geht als um Haltung, Verantwortung und Beziehungsgestaltung? Warum Kontrolle nur dann sinnvoll ist, wenn sie nicht aus Misstrauen entsteht, wie psychologische Sicherheit Vertrauen messbar macht, und weshalb Führung ohne Selbstreflexion schnell in einen Teufelskreis gerät, erklärt der Wirtschafts- und Organisationspsychologe Markus Ebner im Gespräch mit dem FranziskanerinnenMagazin.

  • Sr. Assunta Paul Foto (c) Sametinger

    Sr. Maria Assunta Paul: „Ich wusste zwar nicht, wo, aber was das Ziel war, deshalb bin ich gelaufen.“

    Vertrauen ist für Sr. Maria Assunta kein Gefühl, sondern ein geistlicher Grundton. „Es ist einmal die Geborgenheit in Gott“, sagt sie. Dazu komme „eine Haltung der Hoffnung und der Gewissheit“. Hoffnung, denn „Im Blick auf Gott hat die Hoffnung für mich Vertrauen in sich“. Vertrauen sei „ein Geschenk – etwas, das man empfängt: ob man es gibt oder bekommt“. Sr. M. Assunta wurde 1941 in Chemnitz geboren …

  • Sr. Gloria STephen (c) Fischbacher

    Sr. Gloria Stephen: „Ich wusste: Gott führt mich, ich gehe nicht ins Leere.“

    Für Sr. Gloria ist Vertrauen keine vage Hoffnung, sondern eine bewusste Entscheidung. „Vertrauen heißt für mich, mich auf jemanden zu verlassen – auch wenn ich den Weg noch nicht klar sehe“, sagt die 42-jährige. Sr. Gloria stammt aus Zonkwa im Bundesstaat Kaduna im nördlichen Nigeria. Sie wuchs sie in einer katholischen Familie mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Schon als Schülerin beeindruckten sie die Ordensfrauen …

  • Team Berufungspastoral

    #news aus dem Berufungspastoral-Team

    Im Februar dieses Jahres war ich auf Heimaturlaub in Kenia. Ich möchte mit euch ein paar Erlebnisse während meines Urlaubs teilen. Die Zeit mit meiner Familie hat mich sehr erfüllt. Die erste Woche war wegen der Umstellung vom kalten Wetter zur Wärme nicht einfach, doch später …

  • sr_angelika_johannes_seiler(c)sametinger

    Führung mit Fokus auf das Positive

    Was ist der Unterschied zwischen einem Job und einer Aufgabe, die erfüllt? Zum Einstieg in den Leitungstag am 17. März im Mutterhaus erzählte Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer eine Geschichte: Ein Mann begegnete drei Arbeitern auf einer Baustelle und fragte sie, was sie tun. „Ich haue Steine“, sagte der erste. „Ich verdiene meinen Lebensunterhalt“, antwortete der zweite. Der dritte lächelte und sagt: „Ich baue mit an einer Kathedrale.“

  • Lesepeers (c) Magdalena Wilhelm

    Gemeinsam lesen, gemeinsam wachsen

    Herzensprojekt „Lesepeers“ am Franziskus-Gymnasium Wels – Rund 30 Prozent können nicht sinnerfassend Lesen. Das hat weitreichende wirtschaftliche und gesundheitliche Folgen. Genau hier setzt das Projekt „Lesepeers“ an. Einmal pro Woche kommen Volksschulkinder aus verschiedenen Welser Schulen ins Gymnasium. Dort nehmen sich Schülerinnen der 4. Klassen bewusst Zeit für sie: Sie lesen gemeinsam, erledigen Hausübungen oder üben spielerisch, um die Freude am Lesen zu wecken…

  • Herzensprojekt - die Vertreter:innen der drei nominierten Projekte (c)Magdalena Wilhelm

    Drei Herzensprojekte, die Mut machen

    In einer Zeit, die von Unsicherheit und globalen Herausforderungen geprägt ist, braucht es Menschen, die hinschauen, handeln und Verantwortung übernehmen. Menschen, die Mut machen und andere mit ihrem Engagement anstecken. Deshalb hat Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer die Mitarbeitenden der Ordensgemeinschaft und ihrer Betriebe zur Aktion „Mein Herzensprojekt“ eingeladen. Ziel war es, jene sichtbar zu machen, die im beruflichen Alltag oder darüber hinaus mit besonderem Einsatz im franziskanischen Sinn Gutes bewirken…

  • 2. Platz für Pavo Jurisic (c) Magdalena Wilhelm

    Hilfe, die von Herzen kommt

    Herzensprojekt „Heiliges Herz hilft“
    Lebensmittel sammeln, Spenden organisieren, Hilfstransporte durchführen und vor Ort mit anpacken: Das Projekt „Heiliges Herz hilft“ unterstützt Menschen in schwierigen Lebenssituationen ganz konkret – unter anderem durch regelmäßige Lieferungen an die Missionarinnen der Nächstenliebe in Zagreb, die täglich für Bedürftige kochen.