• Sr. Angelika Garstenauer

    Vertrauen – eine Kraft, die trägt

    Vertrauen – wir verwenden diesen Begriff oft, und doch hat er eine große Tiefe. Jeder Mensch sehnt sich danach: nach Vertrauen in Beziehungen, nach Vertrauen in das Leben und nach einem Vertrauen, das auch dann trägt, wenn vieles unsicher erscheint.
    Wir erleben derzeit Kriege, große Umbrüche und Entwicklungen, die Angst machen können. Gerade wenn Sicherheiten brüchig werden und die Zukunft ungewiss scheint, spüren wir, wie wichtig Vertrauen ist…

  • Sr. Franziska Wimmer

    Vertrauen – Schwesternzitate …

    Was bedeutet Vertrauen in meinem Leben? Diese Frage beantworten zahlreiche Ordensschwestern aus der Gemeinschaft der Franziskanerinnen …

  • Sr. Isabel und Sr. Julia (c) Sr. Ida Vorel

    Festgesteckt

    Ich nehme den Kugelschreiber zur Hand, um meine Gedanken zu ordnen; und lege ihn wieder weg. Will ich das wirklich? – So ging es mir als junge Ordensfrau mit 25 Jahren. Es ging darum, ob ich in die nächste Ausbildungsstufe aufgenommen werde. Man wird nämlich nicht von heute auf morgen Ordensfrau…

  • Martin Dürnberger (c) Luigi Caputo

    Vertrauen, eine kostbare Ressource

    „Vertrauen erscheint oft wie eine Art Schweizer Taschenmesser“, schreibt der Theologe Prof. Martin Dürnberger. „Egal, um welches Problem es sich handelt – Vertrauen ist das Werkzeug, ohne das es nicht geht. Das ist auch da nicht unplausibel, wo man auf die großen Herausforderungen blickt, vor denen unsere Gesellschaften stehen; denn egal ob es um Klimakrise, Digitalisierung, Migrationsströme geht – sie alle lassen sich nicht allein, sondern nur ko-operativ adressieren; und wo es darum geht, etwas gemeinsam zu lösen, braucht es immer Vertrauen…

  • Sr. Teresa Hametner (c) Fischbacher

    Franziskus und das Vertrauen: Eine Inspiration für die heutige Zeit

    Kann ich heute noch vertrauen, oder ist Vertrauen nur etwas für Gestrige, Naive, Blauäugige? Stehe ich auf der richtigen Seite, wenn mir Vertrauen wichtig ist? Diese Fragen stellen sich wahrscheinlich viele von uns – im Hinblick auf Krieg, wirtschaftliche Unsicherheit, Doppelmoral und vieles andere mehr. Franz von Assisi ist für mich ein Beispiel dafür, dass es sich auch heute lohnt, auf Vertrauen zu bauen.

  • Jan Kubben Foto (c) Sametinger

    Jan Kubben: „Vertrauen ist die Basis jeder Zusammenarbeit“

    Die Finanzwelt gilt als rational. Zahlen sind eine harte Währung, Verträge und Kontrollmechanismen sollen Sicherheit und Ordnung schaffen und Risiken minimieren. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Ohne Vertrauen funktioniert weder ein Finanzsystem noch die Gesellschaft an sich. Jan Kubben, seit Herbst 2025 Wirtschaftsleiter bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck, erläutert im Gespräch mit dem FranziskanerinnenMagazin, warum Vertrauen eine tragende Säule wirtschaftlichen und sozialen Handelns ist.

  • Markus Ebner (c)Ebner-Team

    Markus Ebner: „Kontrolle aus Misstrauen zerstört Vertrauen – Kontrolle aus Aufmerksamkeit kann es stärken.“

    Vertrauen und Kontrolle gelten in der Führung oft als Gegensätze. Doch was, wenn es weniger um Entweder-oder geht als um Haltung, Verantwortung und Beziehungsgestaltung? Warum Kontrolle nur dann sinnvoll ist, wenn sie nicht aus Misstrauen entsteht, wie psychologische Sicherheit Vertrauen messbar macht, und weshalb Führung ohne Selbstreflexion schnell in einen Teufelskreis gerät, erklärt der Wirtschafts- und Organisationspsychologe Markus Ebner im Gespräch mit dem FranziskanerinnenMagazin.

  • Sr. Assunta Paul Foto (c) Sametinger

    Sr. Maria Assunta Paul: „Ich wusste zwar nicht, wo, aber was das Ziel war, deshalb bin ich gelaufen.“

    Vertrauen ist für Sr. Maria Assunta kein Gefühl, sondern ein geistlicher Grundton. „Es ist einmal die Geborgenheit in Gott“, sagt sie. Dazu komme „eine Haltung der Hoffnung und der Gewissheit“. Hoffnung, denn „Im Blick auf Gott hat die Hoffnung für mich Vertrauen in sich“. Vertrauen sei „ein Geschenk – etwas, das man empfängt: ob man es gibt oder bekommt“. Sr. M. Assunta wurde 1941 in Chemnitz geboren …

  • Sr. Gloria STephen (c) Fischbacher

    Sr. Gloria Stephen: „Ich wusste: Gott führt mich, ich gehe nicht ins Leere.“

    Für Sr. Gloria ist Vertrauen keine vage Hoffnung, sondern eine bewusste Entscheidung. „Vertrauen heißt für mich, mich auf jemanden zu verlassen – auch wenn ich den Weg noch nicht klar sehe“, sagt die 42-jährige. Sr. Gloria stammt aus Zonkwa im Bundesstaat Kaduna im nördlichen Nigeria. Sie wuchs sie in einer katholischen Familie mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Schon als Schülerin beeindruckten sie die Ordensfrauen …